Werdende Mamas und der Einhornismus:
So ein Wort gibt es doch gar nicht....-oder vielleicht DOCH...?!
Warum? Weil sie Teil eines Zaubers sind. Denk nur mal kurz darüber nach: Aus zwei winzigen Zellen wächst ein kleiner Mensch heran – und alles, was es dafür braucht, ist Zeit. Das ist ein echtes Märchen. Und Einhörner sind ja bekanntlich die Grundsteine aller guten Märchengeschichten. Genauso wie Mütter das Fundament jeder Familie sind.
Ich werde jetzt nicht aufzählen, wie viele Rollen eine Mama Tag für Tag übernimmt – denn dann hätte dieser Beitrag kein Ende. Aber das, was in diesen ganz bestimmten neun Monaten passiert, ist nichts anderes als ein Wunder. Der Körper verändert sich, das Zuhause verändert sich, die Gedanken verändern sich. Frauen blühen in dieser Zeit regelrecht auf. In ihren Augen leuchtet das Glück, sie träumen sich öfter mal weg, genießen das Sonnenlicht intensiver, nehmen die kleinen Schönheiten des Alltags bewusster wahr – und halten sie in Ehren.
Auf den ersten Blick sitzen sie einfach nur da, auf einer Bank im Park… aber innerlich sind sie ganz woanders. In ihrer eigenen kleinen Zauberwelt – wo sie selbst das Einhorn sind, die Heldin ihrer ganz persönlichen Märchengeschichte.
Diese Momente möchte ich für sie festhalten. Denn es werden auch die grauen Tage kommen – voller Termine, Rechnungen, Krankheiten, schlafloser Nächte beim Kinderarzt, Anmeldungen im Kindergarten. Nicht jetzt. Später. Aber sie werden kommen, ganz sicher.
Und genau dann braucht es etwas. Etwas, das neue Kraft schenkt. Etwas, das sich anfühlt wie eine weiche, warme Decke, die du dir umlegst – und plötzlich wieder zurückfindest in deinen ganz eigenen Zauber. Zurück in die Zeit, in der du und dein Baby noch eins wart. Als deine Hand auf deinem Bauch ruhte, du jede Bewegung gespürt hast, und du dein Kind nur mit dem Herzen sehen konntest. Als du dir vorgestellt hast, welche Wege die winzig kleinen Füßchen einmal gehen werden – die jetzt gerade in dir treten.